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Politik

Kliniken in NRW haben Behandlungsqualität stetig verbessert

Donnerstag, 20. September 2012

Pietschmann

Düsseldorf – Die Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben ihre Behand­lungsqualität in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Das betonte die sogenannte Ergebniskonferenz des Lenkungsausschusses Qualitätssicherung NRW (qs- nrw). Diese Konferenz fand im September zum zehnten Mal statt.

„Informationen über die Qualität der Behandlung sind eine der wichtigsten Voraus­setzungen für Patienten, eine fundierte und informierte Entscheidung über den Ort zu treffen, an dem man behandelt werden möchte“, sagte die nordrhein-westfälischen Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Barbara Steffens (Bündnis90/ Die Grünen) auf der Konferenz.

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Nach einem bundeseinheitlichen Verfahren haben 2011 371 Krankenhäuser in NRW rund 994.000 Behandlungsfälle in 30 Leistungsbereichen wie Gynäkologie/Geburtshilfe, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und Innerer Medizin mit über 430 Qualitätsindikatoren dokumentiert. Die Geschäftsstelle Qualitätssicherung hat sie ausgewertet. Daten und Ergebnisse der 182 besonders aussagekräftigen Qualitätsindikatoren veröffentlichen die Krankenhäuser in ihren Qualitätsberichten.

„Zur Sicherung der medizinischen Versorgungsqualität setzt sich jedes einzelne Kranken­haus fortlaufend mit dem Verbesserungspotenzial in seinen Behandlungsabläufen auseinander“, sagte Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nord­rhein-Westfalen und Vorsitzender des Lenkungsausschusses QS-NRW. Die Quali­tätssicherung liefere in diesem Prozess viele relevante Kennzahlen für das Qualitäts­management der Krankenhäuser. Im Mittelpunkt stehen laut Blum die Qualitäts­transparenz und die Optimierung von Qualitätsparametern in der Patientenversorgung.

„Die medizinische Qualitätssicherung ist seit mehr als 30 Jahren ein wichtiges Anliegen der ärztlichen Selbstverwaltung“, sagte Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein. Er betonte, Qualitätssicherung könne nur erfolgreich sein, wenn ärztlicher Sachverstand ausreichend in den Qualitätssicherungsgremien vertreten sei. © hil/aerzteblatt.de

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