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Ärzteschaft

Bislang 66 Stipendien zur Niederlassung in Thüringen vergeben

Freitag, 21. September 2012

Weimar – 15 sogenannte Thüringen-Stipendien hat die Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen vergeben. Damit hat sie inzwischen 66 Stipendien an Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin erteilt, die sich anschließend in Thüringen niederlassen wollen.

Der Stiftungsbeirat hat außerdem beschlossen, ab sofort im gesamten Freistaat Thüringen sogenannte hausärztliche Eigeneinrichtungen aufzubauen, sofern sich Ärzte bereit erklären, in Anstellung als Hausarzt tätig zu werden. Derzeit betreibt die Stiftung zwei allgemeinmedizinische Arztpraxen als Eigeneinrichtungen in ambulant unterver­sorgten Gebieten in Thüringen. Dieses Angebot soll Ärzten die Vorbehalte vor einer Niederlassung nehmen. Ziel ist, dass sie die Praxen später selbst übernehmen.

Die „Stiftung zur Förderung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen“ wurde im Juli 2009 vom Freistaat Thüringen und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen errichtet, um gemeinsam gegen den drohenden Ärztemangel vorzugehen. Neben den Stipendien und den Eigeneinrichtungen unterstützt die Stiftung kommunale Angebote zur Niederlassung in ländlichen Gemeinden und fördert die ambulante ärztliche und psychotherapeutische Weiterbildung. © hil/aerzteblatt.de

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