NewsVermischtesMS-Smart­phone-Applikation für Neurologen erschienen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

MS-Smart­phone-Applikation für Neurologen erschienen

Dienstag, 25. September 2012

Hamburg – Ein Smartphone-App für Neurologen hat das Krankheitsbezogene Kompe­tenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) vorgestellt. Die App ist die interaktive Umsetzung der KKNMS Qualitätshandbücher zu Fingolimod und Natalizumab sowie des „Kleinen Leitfadens für Neurologen“, sie ist kostenfrei.

„Wir hoffen, Neurologen damit ein gutes Rund-um-Paket für den Praxis- und Klinikalltag an die Hand zu geben“, erklärte Heinz Wiendl, Vorstandssprecher des KKNMS. In die App wurden aus dem „Kleinen Leitfaden für Neurologen“ die Standardvorgehensweise zur MS-Erstdiagnose und die Behinderungsskala nach Kurtzke (Expanded Disability Status Scale, EDSS) übernommen.

Anzeige

Die Berechnung des EDSS erfolgt nach Eingabe von Mobilität und Bestimmung der Schweregrade in einzelnen funktionellen Systemen automatisch. Bei den Handbüchern zu Fingolimod und Natalizumab sind die jeweiligen Workflowtabellen Kern der interaktiven Umsetzung.

 „Großer Vorteil der digitalen Anwendung ist, dass Neurologen durch Vorauswahl der Kriterien, die auf ihren Patienten zutreffen, direkt zu den entsprechenden Unter­suchungen geführt werden, die vor, während oder nach einer Therapie mit den beiden Medikamenten durchzuführen sind“, so Wiendl. Außerdem könne das Kompetenznetz künftig schneller auf aktuelle Entscheidungen der Zulassungsbehörden reagieren und daraus resultierende Änderungen in die App einarbeiten.   © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. Oktober 2020
Melbourne – Patientinnen mit Multipler Sklerose, die bereits ein- oder mehrmals schwanger waren, hatten in einem Patientenregister im Durchschnitt 3,3 Jahre später als kinderlose Patientinnen eine
Studie: Kann eine Schwangerschaft den Beginn einer Multiplen Sklerose hinauszögern?
14. September 2020
Mainz – Einen neuen möglichen Ansatz für eine Behandlung der Multiplen Sklerose beschreiben Wissenschaftler um Claire Jacob von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der schweizerischen
Theophyllin unterstützt Remyelinisierung von Nervenfasern
11. September 2020
Dresden – Ein neues Qualitätsmanagementsystem, das konsequent auf digitale Lösungen setzt und die Patientenperspektive gleichberechtigt einbezieht, erproben verschiedene Partner jetzt in Sachsen. An
Neues digitales Qualitätsmanagement für Multiple-Sklerose-Patienten wird in Sachsen erprobt
25. August 2020
Basel – Die monatliche subkutane Injektion des CD20-Antikörpers Ofatumumab, der 2010 zur Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie eingeführt wurde, hat in 2 Phase-3-Studien die Schubrate von
Multiple Sklerose: CD20-Antikörper Ofatumumab senkt Schubrate besser
13. Juli 2020
Hamburg – Wissenschaftler des Instituts für Neuroimmunologie und Multiple Sklerose (INIMS) im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und
Wissenschaftler suchen nach neuen Ansätzen für MS-Therapie
1. Juli 2020
Dresden – Einen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Multiple Sklerose Management“ hat die Dresden International University eingerichtet. „In dem Studiengang wird es um die theoretischen Grundlagen,
Neuer Masterstudiengang zur Multiplen Sklerose in Dresden
30. Juni 2020
Nottingham – Die absichtliche Infektion mit Larven des Hakenwurms Necator americanus hat in einer placebokontrollierten Studie an Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS)
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER