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Medizin

Wissenschaftler bezweifeln Nutzen von Autismus-Medika­menten bei Älteren

Mittwoch, 26. September 2012

Nashville – Ältere Kinder und jüngere Erwachsene mit Autismus profitieren anscheinend nicht unbedingt von Arzneimitteln, die bei Kleinkindern mit dieser Erkrankung wirken. Wie Wissenschaftler der Vanderbilt University in Nashville berichten, gebe es dazu nur unzureichend wissenschaftliche Belege. Das behaupten die Autoren unter der Leitung von Jeremy Veenstra-VanderWeele im Fachjournal Pediatrics (doi: 10.1542/peds.2012-0683).

Den Autoren zufolge verschreiben Ärzte den heranwachsenden Kindern oder Erwachsenen, die an einem Autismus leiden oder autistische Symptome zeigen, oft Arzneimittel, die sich in der Pädiatrie bei solchen Fällen als wirksam erwiesen haben. Doch bislang gibt es den Recherchen der Forscher zufolge kaum Nachweise, dass die Medikamente auch bei Erwachsenen wirksam sind.

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Besonders wichtig seien aber in diesen Altersgruppen die autistischen Symptome der Ängstlichkeit, des impulsiven Verhaltens sowie der Agitiertheit, die dringend behandelt werden müssten, betont Veenstra-VanderWeele. Oft verzweifelten Patienten und Ärzte an immer wiederkehrenden Symptomen und erfolglosen Behandlungsplänen.

Für ihre Einschätzung durchsuchten die Wissenschaftler zunächst systematisch rund 4.500 Studien und analysierten 32 Studien im Detail. Insgesamt fanden sie acht Studien, die sich überwiegend mit Medikamenten beschäftigten, von denen aber nur vier laut ihrer Beurteilung aussagekräftige Qualität besaßen.  © hil/aerzteblatt.de

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BeatCH
am Donnerstag, 27. September 2012, 10:44

Behandlung gemäss Anamnese

1. Art und Ausprägung wie höchstwahrscheinlich auch die Ursachenkombination sind individuell
2. Recht gut belegt sind Normabweichungen bezüglich Vitalstoffdefizite / oxidativer Stress, Neurotransmitter, Darmflora, opiate Belastung durch Nahrungsmittel (Kasein und Gluten), toxische Belastungen bzw der Entgiftungsfunktion, etc.
3. Zwar ist dei Wirksamkeit der meisten Behandlungen nach obigen Punkt 2 wissenschaftlich nicht gesichert, aber Kleinstudien und Umfragen/Erfahrungen zeigen eine gute bis sehr gute Wirksamkeit.
Quintessenz: Eine Behandlung aufgrund Punkt 2 ist aus folgenden Gründen sehr zu empfehlen.
- Das " in erster Linie nicht schaden" wird eingehalten, da langfristige Nebenwirkungen praktisch nicht vorkommen
- Eine Normalisierung der Werte bzw Senkung der Belastungen wirkt sich gesundheitlich so oder so positiv aus, auch wenn kein Erfolg bei den autistischen Symptomen sich zeigen würde.
- Die hilfreichen bis notwendigen Laboruntersuchungen sind relativ preisgünstig

Aus Kleinstudien wie Erfahrungen sind oft folgende Behandlungen wirkungsvoll (Reihenfolge nicht zufällig)
1. Antimykotikum (natürlich Caprylsäure, pharmakologisch Nystation) mit hochdossierten Probiotikas und möglicht ungezuckerte bzw süsswarenarme Ernährung
2. strikte Gluten- und Kaseindiät (Entzugserscheinungen von den caso- und gladiomorhiden möglich)
3. Gabe von Vitamin B6 mit Magnesium, andere B-Vitamine insbesondere MB12, Zink, Omega3, 5 HTP (Serotoninspiegel), andere Antioxidantien wie Q10, Gluthadion und Aminosäuren.
4. Chelatierung mittels DMPS (transdermal), DMSA (oral) und/oder natürlicher mittels Alpha-Liponsäure (ALA)
5. Neurofeedback insbesondere um die Spiegelneuronen zu "aktivieren"
6. Auditative und/oder visuelle Therapien
7. Verhaltenstherapeutische Massnahmen
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