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Ärzteschaft

KV Niedersachsen fordert mehr Geld für Versorgung in ländlichen Regionen

Donnerstag, 27. September 2012

Hannover – Der Hauptausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat die gesetzlichen Krankenkassen aufgefordert, die ambulante medizinische Versorgung der Versicherten ausreichend und angemessen zu finanzieren. Gleichzeitig verlangten die Ausschussmitglieder einen Ausgleich der Kostensteigerungen in den Praxen und der Inflationsrate.

Seit 2008 seien die Kostensteigerungen trotz des eindeutigen Rechtsanspruchs der Ärzteschaft unberücksichtigt geblieben, so der KVN-Hauptausschuss. Die daraus entstandene Unterdeckung gehe zulasten der Praxisinhaber. Resultat seien ein erheblicher Investitionsstau sowie eine schwindende Arbeitsplatzsicherheit für alle Mitarbeiter in den Praxen.

„Um zu verhindern, dass sich der ärztliche Nachwuchs besonders gegen eine Nieder­lassung in strukturschwachen ländlichen Regionen Niedersachsens entscheidet, muss der finanzierte Behandlungsbedarf den tatsächlich behandelten Patienten angepasst Werden“, erklärten die Mitglieder. Ohne eine Erfüllung dieser Forderungen werde die ambulante medizinische Versorgung in Niedersachsen nicht mehr in gewohnter Weise funktionieren. © hil/aerzteblatt.de

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