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Politik

AOK und DKV beenden Kooperation

Freitag, 28. September 2012

Berlin – Die AOK und die DKV beenden ihre Zusammenarbeit zum Ende dieses Jahres. Die Versicherten der AOKs Bremen/Bremerhaven, Nordost, NordWest und Rheinland-Pfalz/Saarland hatten seit 2004 die Möglichkeit, sich über speziell zugeschnittene Angebote zu Sonderkonditionen in Ergänzungstarifen der DKV zu versichern.

Das Angebot umfasste zum Beispiel Zusatzversicherungen für Zahnersatz, Sehhilfen, alternative Heilmethoden, Chefarztbehandlung, Zweibettzimmer im Krankenhaus oder Kran­ken­ver­siche­rungsschutz im Ausland. Eine halbe Million AOK-Versicherte hatten solch eine Zusatzversicherung abgeschlossen.

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Hintergrund der Beendigung der Kooperation ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Demzufolge müssen alle privaten Versicherungstarife zum Dezember 2012 im Neugeschäft auf geschlechtsneutrale Beiträge (Unisex) umgestellt werden. Dies hat nach Ansicht der AOK erhebliche Auswirkungen auf die bisherigen AOK-exklusiven Tarife. Zudem könnten seit 2007 auch gesetzliche Krankenkassen eigene Zusatzversicherungen anbieten.

Daher wolle man die Kooperation zum Jahreswechsel beenden. Für Versicherte, die bereits Zusatzversicherungsverträge abgeschlossen haben, bleiben die günstigen Konditionen noch vier weitere Jahre erhalten, teilte die AOK mit. © mis/aerzteblatt.de

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