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Ärzteschaft

KV Brandenburg startet Impfinitiative für Jugendliche

Freitag, 28. September 2012

Potsdam – Mit einer landesweiten Impf-Initiative will die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) insbesondere den Impfschutz bei Jugendlichen verbessern. Dazu werden der Öffentliche Gesundheitsdienst, die Krankenkassen sowie die KVBB ab kommender Woche gezielt Informationen zur Verfügung stellen.

Laut Berufsverband der Kinderärzte in Brandenburg sind Kleinkinder und Schulanfänger landesweit gut gegen Infektionskrankheiten grundimmunisiert. Erhebliche Impflücken gebe es dagegen bei Auffrischimpfungen sowie den Grundimmunisierungen gegen Hepatitis B sowie gegen humane Papillomaviren (HPV) bei Mädchen. „Im Jahr 2011 verfügten lediglich 67 Prozent der Zehntklässler über einen vollständigen Impfschutz“, sagte Verbandsvorsitzender Detlef Reichel.

Die Boosterung gegen Pertussis erfolgte nur bei 75 Prozent dieser Altersgruppe, die zweite Auffrischimpfung gegen Diphtherie und Tetanus hatten nur 68 Prozent und die dreifache Grundimmunisierung gegen HPV lediglich 40 Prozent der Mädchen erhalten. Diese Zahlen seien alarmierend und führten insbesondere bei den 10- bis 14-Jährigen zu einem Anstieg derKeuchhustenerkrankungen.

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Vor diesem Hintergrund appellierte Reichel an die Eltern, sich aktiv für einen besseren Impfschutz einzusetzen. Haus- und Kinderärzte sowie der Öffentliche Gesundheitsdienst in Brandenburg seien darauf eingerichtet, verstärkt in den kommenden Monaten zu impfen. Der nächste Kontakt mit dem Haus- oder Kinderarzt sollte genutzt werden, um den Impfpass kontrollieren und aktualisieren zu lassen. © hil/aerzteblatt.de

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