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Produktions­stopp für Diabetiker-Lebens­mittel

Montag, 1. Oktober 2012

Düsseldorf – Ab heute dürfen Hersteller keine Diabetiker-Lebensmittel mehr produzieren. Darauf haben die Deutsche Diabetes-Hilfe, die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland hingewiesen. Nach einer Anhörung im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Oktober 2009 wurde die Abschaffung der Diabetiker-Lebensmittel beschlossen. Allerdings gewährte das Ministerium eine Übergangsfrist von zwei Jahren plus Haltbarkeitsdatum.

„Mit dem Produktionsstopp am 1. Oktober 2012 wird die irreführende Auszeichnung ‚für Diabetiker geeignet‘ endlich nach und nach aus den Einkaufsregalen verschwinden“, sagte Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG, Tübingen. Nach wissenschaftlichem Kenntnisstand seien die Produkte eher schädlich als nützlich und zudem noch überteuert.

Doch viele Menschen mit Diabetes sind laut den Gesellschaften jetzt verunsichert, weil sie sich an die genauen Angaben zu Kohlenhydraten auf den Diabetiker-Lebensmitteln gewöhnt hätten. Im Interesse der Menschen mit Diabetes fordern die Verbände daher, einheitliche Nährwertangaben auf Verpackungen anzugeben, etwa wie viele Kohlen­hydrate pro 100 Gramm ein Lebensmittel enthält.

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„Vor allem für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes Typ 1, die anhand der aufgenommenen Kohlenhydrate errechnen, wie viel Insulin sie spritzen müssen, sind die momentanen Nährwertangaben auf Lebensmitteln unzureichend“, kritisierten die Verbände. © hil/aerzteblatt.de

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