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Die Hälfte der Deutschen hält sich für psychisch belastet

Freitag, 5. Oktober 2012

München – Für fast alle Deutschen hat die seelische Gesundheit einen hohen Stellenwert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Vereins Pro Psychotherapie. Demnach halten 91 Prozent der Befragten die seelische Gesundheit für wichtig oder sehr wichtig in Bezug auf das eigene Wohlbefinden.

Allerdings ergab die Analyse bei Frauen und Männern unterschiedliche Gewichtungen: Während drei Viertel der befragten Frauen seelische Gesundheit für sehr wichtig halten, war es bei den Männern nur die Hälfte. Zudem gab die Hälfte der Befragten an, dass sie sich für psychisch belastet hält.

Auch hier zeigten sich Unterschiede: Im ländlichen Raum ergab die Analyse 56 Prozent, bei Stadtbewohnern 47 Prozent und bei Großstädtern 49 Prozent belastete Menschen. Den größten Anteil der Belasteten wies dabei die Gruppe der 40- bis 60-Jährigen auf. Allerdings fällt die Quote, so ein weiteres Ergebnis, nach dem 60. Lebensjahr deutlich ab. „Damit scheint die Erwerbstätigkeit ein bestimmender Faktor bei psychischen Problemen zu sein“, so die Studienautoren. Sehr stark psychisch angegriffen fühlten sich immerhin noch sechs Prozent der Befragten.

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Etwa 35 Prozent aller Umfrageteilnehmer gaben zudem an, bereits einmal selbst nach einem Therapeuten gesucht zu haben oder gerade auf der Suche zu sein. Knapp ein Drittel der Befragten verfügte bereits über Therapieerfahrung. 65 Prozent von ihnen ist der Meinung, dass die Therapie geholfen oder sehr geholfen hat. Am hilfreichsten beurteilten die Studienteilnehmer Therapeuten, die sie über das Internet (40 Prozent) oder über eine persönliche Empfehlung (42 Prozent) gefunden haben. Hingegen gaben 20 Prozent an, dass ihnen die Therapie bisher nicht geholfen habe. © hil/aerzteblatt.de

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