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Politik

Integrierte Versorgung Schizophrenie in Niedersachsen bewährt sich

Montag, 8. Oktober 2012

Hannover – Ein positives Fazit ihres Versorgungsangebotes „Integrierte Versorgung Schizophrenie“ hat die AOK Niedersachsen nach der Pilotphase gezogen. „Patienten mit Schizophrenie werden in ihrem gewohnten Lebensumfeld dabei unterstützt, ihre Erkrankung zu meistern und ein möglichst normales Leben integriert in ihrem sozialen Umfeld zu führen“, sagte Frank Preugschat, Unternehmensbereichsleiter Versorgungs­management bei der AOK. Das Projekt trage dazu bei, die ambulante Behandlung weiter zu verbessern und die in der Klinik erzielten Behandlungserfolge zu sichern.

Rund 600 Patienten nehmen mittlerweile an dem landesweiten integrierten und sektorenübergreifenden Versorgungsmanagement teil. Vertragspartner sind die AOK Niedersachsen und das Institut für Innovation und Integration im Gesundheitswesen (I3G) GmbH, eine Tochtergesellschaft der Unternehmens Johnson & Johnson.

„Die ersten Ergebnisse zeigen, dass die Patienten deutlich von der stärkeren Vernetzung der an der Versorgung Beteiligten profitieren“, berichtete Marlis Richter, Geschäfts­führerin der I3G. Im April 2012 wurden die Landkreise Diepholz, Verden, Northeim, Göttingen und Osterode einbezogen.

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Im Juli folgten der Landkreis und die Stadt Osnabrück, der Landkreis Vechta, die Region Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel, Schaumburg, Cloppenburg und Osterholz-Scharmbeck. Geplant ist, dass sich bis Ende des Jahres alle Regionen Niedersachsens an dem Netz beteiligen. © hil/aerzteblatt.de

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