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Ärzteschaft

Unterstützungsbedarf bei der Einrichtung von Qualitätsmanage­mentsystemen steigt

Mittwoch, 10. Oktober 2012

München/Berlin – Bei der Implementierung von Qualitätsmanagement (QM)-Systemen verlässt sich die Mehrzahl ärztlicher Großpraxen und medizinischer Einrichtungen auf externe Dienstleister. Das ist das Ergebnis der Studie „Qualitätsmanagement in 2011“, die der TÜV Süd zusammen mit der Stiftung Gesundheit durchgeführt hat. Demnach ist der Großteil der befragten Ärzte mit der Arbeit der externen Berater zufrieden.

Laut der Studie lassen sich 53 Prozent der Großpraxen und medizinischen Einrichtungen bei der Implementierung eines QM-Systems von einem externen Berater unterstützen, während 47 Prozent den Einrichtungsprozess in Eigenregie durchführen. „Die Bereit­schaft, Hilfe von außen zu holen, ist demnach in der Ärzteschaft gewachsen“, heißt es vom TÜV Süd. Noch vor drei Jahren seien nur knapp 30 Prozent der Befragten gewillt gewesen, einen Dienstleister hinzuzuziehen.

„Die Tatsache, dass 53 Prozent aller Großpraxen auf geschulte Berater vertrauen, kann der professionellen Herangehensweise in größeren Einheiten zugeschrieben werden“, erklärte Claus Engler, Experte für QM-Systeme im Gesundheitswesen und Projekt­verantwortlicher bei der TÜV Süd Management Service GmbH. Hinzu komme, dass Großpraxen und Medizinische Versorgungszentren im Gegensatz zu vergleichsweise kleinen Einrichtungen eher in der Lage seien, Investitionen dieser Art zu tätigen.

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Im Rahmen der Studie konnten die Teilnehmer, die bei der Implementierung eines Qualitätsmanagement-Systems professionell unterstützt werden, ihren Berater zudem nach dem Schulnotenprinzip beurteilen. Die Befragung ergab, dass mehr als 80 Prozent der Einrichtungen mit ihrem Dienstleister zufrieden sind. 36 Prozent bewerteten diesen mit der Note „zwei“, 21 Prozent sogar mit einer „eins“. Nur drei Prozent benoteten die in Anspruch genommene Hilfe als mangelhaft und vier Prozent als ungenügend. 76 Prozent der befragten Ärzte hingegen würden sich wieder für ihren aktuellen Berater entscheiden. © hil/aerzteblatt.de

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