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MHH eröffnet neues interdisziplinäres Skills Lab

Freitag, 12. Oktober 2012

Hannover – Ein interdisziplinäres sogenanntes Skills Lab namens “SkilLaH“ eröffnet die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) am 16. Oktober. Studierende und junge Ärzte lernen dort medizinische Fertigkeiten. „Der Erwerb praktischer Handlungskompetenz – einschließlich kommunikativer Fertigkeiten – ist ebenso wie das Erlernen medizinischen Wissens ein wichtiges Element einer guten und modernen Medizinerausbildung“, hieß es von der MHH. Dabei geht es zum Beispiel um die Blutabnahme, eine Hautnaht oder das Legen einer Magensonde. Aber auch komplexe Notfallsituationen können die Mediziner im SkilLaH üben.

Ihre kommunikativen Fähigkeiten zum Aufbau einer tragfähigen Arzt-Patient- Beziehung, etwa das Überbringen schlechter Nachrichten, verbessern die Studierenden mithilfe von Simulationspatienten. Dabei handelt es sich um instruierte Schauspielpatienten, die insbesondere darin geschult werden, den Studenten ein konstruktives Feedback zu geben.

Das interdisziplinäre Skills Lab der MHH, „SkilLaH“, wurde vollständig aus Studienbei­trägen finanziert und befindet sich auf einem Areal von knapp 700 Quadratmetern im Gebäude K10 (Kinderklinik) in der Ebene U0.

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Im Kommunikationsbereich sind zwei „Arztpraxen“ und zwei „Krankenzimmer“ nachge­baut. Einer der Themenräume ist realistisch einem OP inklusive Umkleide nach­empfunden, weitere Räume verfügen über ein Ultraschallgerät, zwei EKG- Geräte, sowie Diagnostikeinheiten mit Blutdruckmessung, Otoskop und Ophthalmoskop. Als Unterrichtsmaterial stehen neben den Schauspielern zahlreiche Modelle bereit.

Auch die Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) fördert das SkilLaH. Mitarbeiter der KV werden einmal monatlich eine Sprechstunde in den Räumen anbieten, in der sie interessierte Studierende über Möglichkeiten der Niederlassung und Fragen in Zusammenhang mit einer Tätigkeit im ambulanten Bereich beraten. © hil/aerzteblatt.de

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Avatar #87388
Andreas Skrziepietz
am Freitag, 12. Oktober 2012, 19:28

Zweckentfremdung von Studiengebühren

nennt man das, denn die vermittlung dieser Fähigkeiten ist Sinn des medizinstudiums. Eine Strafanzeige gegen den Präsidenten der MHH behalte ich mir vor.
LNS

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