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Baden-Württemberg fordert mehr Geld für Kliniken vom Bund

Freitag, 12. Oktober 2012

Stuttgart – Für „völlig unzureichend“ hält die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter die Betriebskostenfinanzierung der Krankenhäuser. Sie will sich daher heute im Bundesrat für Verbesserungen einsetzen und einem Antrag aus Bayern zustimmen, der wichtige Probleme bei der augenblicklichen Krankenhausfinanzierung aufgreife.

„Die jetzige Betriebskostenfinanzierung der Krankenhäuser gefährdet die stationäre Versorgung der Bevölkerung“, betonte die Ministerin. Die Politik müsse die Finanzierungsgrundlagen der Krankenhäuser neu ausrichten und die Kliniken dadurch nachhaltig sichern.

Auch die von der Bundesregierung vorgeschlagenen und vom Bundestag zugesagten Finanzhilfen reichten bei weitem nicht aus, um die Probleme der Krankenhäuser dauerhaft zu lösen, so Altpeter. Sie befürchtet, dass es zu weiteren Personal­einsparungen in den Kliniken kommen wird und die Arbeitsbelastung im pflegerischen und ärztlichen Bereich weiter zunimmt.

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Die Ministerin erinnerte daran, dass 2011 über 40 Prozent der Krankenhäuser in Baden-Württemberg trotz aller Anstrengungen zur Kostensenkung rote Zahlen geschrieben hätten. Seit Einführung des Fallpauschalensystems hätten vor allem kleiner Krankenhäuser große Schwierigkeiten, mit dem Geld auszukommen. „Ein Krankenhaus, das bedarfsgerecht und leistungsfähig ist, muss auf Grundlage einer ordentlichen Betriebsführung in der Lage sein, seine Betriebskosten abzudecken“, betonte die Ministerin. © hil/EB/aerzteblatt.de

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