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Bayerischer Ärztetag: Vergabe von Studienplätzen verändern

Montag, 15. Oktober 2012

dpa

Augsburg – Der 71. Bayerische Ärztetag hat die Kultusministerkonferenz aufgefordert, bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen, wichtige Merkmale und vorhandene Qualifikationen stärker zu berücksichtigen, die für die ärztliche Tätigkeit wichtig seien. Soziale Kompetenzen, Ausdauer, Belastbarkeit und Zivilcourage müssten bei der Studienplatzvergabe eine größere Rolle spielen, ebenso wie zum Beispiel eine abge­schlossene Krankenpflegeausbildung. Die Delegierten forderten die Kultusminister­konferenz auf, geeignete Instrumente zur Auswahl der Medizinstudenten zusammen mit den Ärztekammern zu entwickeln.

Zwei weitere Forderungen des Bayerischen Ärztetages betreffen die Weiterbildung: Die Delegierten forderten das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit auf, bayernweit den Aufbau und den Betrieb von Weiterbildungsverbünden zu fördern, eben­so wie die bei der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer angesiedelte Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin.

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Die Klinikträger und weiterbildungsbefugten Ärztinnen und Ärzte wurden in einem wei­teren Beschluss aufgefordert, für ausreichend Weiterbildungsplätze im ambulanten und im stationären Bereich zu sorgen. Arbeitsverträge über nur wenige Monate seien für den medizinischen Nachwuchs keine Perspektive, hieß es vom Bayerischen Ärztetag.

© hil/aerzteblatt.de

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Andreas Skrziepietz
am Montag, 15. Oktober 2012, 17:07

Zivilcourage müssten bei der Studienplatzvergabe eine größere Rolle spielen

vermutlich ist gemeint "fehlende zivilcourage", denn leisetreter und obrigkeitsanbeter sind es, die man in deutschen kliniken braucht, weil nur sie bereit sind, für einen stundenlohn zu arbeiten, für den seine majestät der hilfsarbeiter bei daimler morgens nicht einmal aufstehen würde.
LNS

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