NewsVermischtesDeutlich schlechtere Prognose für Herzpatienten mit Niereninsuffizienz
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Deutlich schlechtere Prognose für Herzpatienten mit Niereninsuffizienz

Dienstag, 16. Oktober 2012

Hamburg – Die Prognose von Patienten mit einer Herzsuffizienz sinkt deutlich, wenn sie zusätzlich an einer Nierenschwäche leiden. Das zeigen Daten von sieben deutschen Kliniken des sogenannten EVITA-HF-Registers. Studienautor Peter Richter vom Klinikum Nürnberg Süd stellte sie auf der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardio­logie (DGK) und der Jahrestagung der Arbeitsgruppe Rhythmologie in Hamburg vor.

Verglichen wurden die Daten von 781 Patienten, eine Gruppe litt nur an Herzinsuffizienz, die andere darüber hinaus an einer Niereninsuffizienz. Die nierengeschädigten Herzin­suffizienz-Patienten waren mit durchschnittlich 76 gegen 61 Jahren nicht nur deutlich älter, sie hatten auch häufiger eine höhergradige Herzinsuffizienz.

Anzeige

34 Prozent von ihnen starben innerhalb eines Jahres, bei den Patienten, die nur an Herzschwäche litten, waren es 6,5 Prozent. 58 Prozent der niereninsuffizienten Herzinsuffizienz-Patienten mussten innerhalb eines Jahres stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, in der Vergleichsgruppe waren es 39 Prozent.

„Die Ergebnisse des Registers unterstreichen die Bedeutung der Niereninsuffizienz für die Prognose bei Patienten mit Herzinsuffizienz“, betonen die Autoren. Dabei spiele möglicherweise auch die Einschränkung der medikamentösen Therapiemöglichkeiten in dieser Patientengruppe eine Rolle. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER