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Barmer GEK bezahlt alternative Vitaminpräparate

Freitag, 19. Oktober 2012

Wuppertal – Die Barmer GEK hat angekündigt, ihren rund 9.600 Dialysepatienten unbürokratisch zu helfen und alternative Vitaminpräparate zu erstatten. Hintergrund sind Schwierigkeiten des Herstellers des Medikaments Dreisavit®, der laut Kasse voraussichtlich bis Ende 2013 nicht liefern kann. Das Arzneimittel ist für die Versorgung mit wasserlöslichen Vitaminen wichtig.

„Dennoch brauchen Dialysepatienten die Vitamine, die ihnen durch die Blutwäsche verloren gehen“, betonte Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer GEK. Die Krankenkasse will deshalb für einen Übergangszeitraum die Kosten für Alternativ­präparate, die rein formal keine Arzneimittel sind und daher von gesetzlichen Krankenkassen nicht ohne weiteres erstattet werden dürfen, übernehmen. Dazu zählen die durch medizinische Fachgesellschaften empfohlenen diätetischen Lebensmittel Renavit®, Carenal® und Vitarenal®.

Der Barmer GEK zufolge können die Präparate durch den behandelnden Arzt auf dem rosa Kassenrezept verordnet und von der Apotheke abgerechnet werden. Für die Patienten wird lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung fällig, bei einer entsprechenden Befreiung entfällt auch sie. Privatverordnungen werden in voller Höhe erstattet, abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung. © hil/aerzteblatt.de

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