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Universitätsmedizin Mainz mit leichtem Plus

Montag, 22. Oktober 2012

Mainz – Einen Überschuss von rund 456.000 Euro hat die Universitätsmedizin Mainz im vergangenen Jahr erwirtschaftet. „Wir haben auch im vergangenen Jahr den Weg der Leistungssteigerung weiterverfolgt und so vielen Patienten geholfen wie nie zuvor“, sagte der Kaufmännische Vorstand Norbert Finke. So habe man 63.779 Patienten stationär behandelt, das entspricht gegenüber 2010 einem Zuwachs von 1,5 Prozent. Obwohl die Universitätsmedizin wieder ihre medizinischen Leistungen gesteigert habe, habe sie ihr Ziel, einen deutlichen Überschuss zu erwirtschaften, nicht erreicht.

„Dank des großen Engagements unserer Mitarbeiter haben wir unsere Leistung kontinu­ierlich steigern können – allerdings bereitet uns die Entgeltsituation zunehmend Kopf­zerbrechen“, betonte der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende, Norbert Pfeiffer.

„Zunehmend kann die Ausgabensteigerung in den Personal- und Sachkosten durch die Erträge nicht in vollem Umfang gedeckt werden. Es wird für uns daher immer schwieriger, kostendeckend zu arbeiten und die auseinander driftenden Kosten und Erlöse auszu­balancieren“, so Pfeiffer.

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Er kritisierte, das Fallpauschalensystem könne verschiedene Spezifika von Universitäts­kliniken wie die Behandlung hochkomplexer Fälle nicht hinreichend abbilden. „Vor diesem Hintergrund möchte ich einem Ergebnis für 2012 nicht vorgreifen, aber wir rechnen derzeit für das laufende Jahr mit einem schlechteren Abschluss als in 2011“, warnte Pfeiffer. © hil/aerzteblatt.de

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