NewsÄrzteschaftKammer Rheinland-Pfalz begrüßt Arbeit im Gemeinsamen Landesgremium
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Kammer Rheinland-Pfalz begrüßt Arbeit im Gemeinsamen Landesgremium

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Die rheinland-pfälzische Ge­sund­heits­mi­nis­terin Malu Dreyer © dapd

Mainz – Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Rheinland-Pfalz begrüßt, dass die Gesundheits­ministerin des Bundeslandes, Malu Dreyer (SPD), ein sogenanntes Gemeinsames Landesgremium einrichten wird und freut sich nach eigenen Angaben auf eine gute Zusammenarbeit.

Das Gremium soll Empfehlungen zu sektorenübergreifenden, medizinischen Versor­gungsfragen geben, besonders zur flächendeckenden Versorgung in den Regionen. Grundlage für die Bildung eines Gemeinsamen Landesgremiums ist der § 90 des Fünften Sozialgesetzbuches. Danach sollen sich neben den Ländern die Landes­verbände der Krankenkassen, die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Landes­krankenhausgesellschaft beteiligen.

Anzeige

Für Rheinland-Pfalz hat Dreyer das Gremium jedoch ergänzt. Neben der Landesärzte­kammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Landesapothekerkammer sollen sich auch der Landkreistag, der Städtetag sowie die Pflegeorganisationen und die Patienten- und Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen beteiligen.

„Dies ist eine gute und wichtige Entscheidung. Nur gemeinsam können wir zukunftsfähige Lösungen erarbeiten“, sagte der Lan­des­ärz­te­kam­mer-Präsident Frieder Hessenauer. Zentrales Thema für die Kammer sei die ärztliche Versorgung auf dem Land, ergänzte eine Sprecherin gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.  Das Gremium wird sich voraussichtlich im Januar erstmals treffen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

2. Dezember 2020
Berlin – Die Bevölkerung in Deutschland hat ihrem Gesundheitssystem eine hohe Leistungsfähigkeit attestiert. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes gaben 78 Prozent von
Bevölkerung mit Gesundheitsversorgung während erster Coronawelle zufrieden
15. Juli 2020
Köln – Die Coronapandemie hat ein Schlaglicht auf die Kran­ken­haus­struk­tu­ren in Deutschland geworfen und die Diskussion darüber weiter entfacht, wie das System umgestaltet werden sollte. Das Deutsche
„Es fehlt der Anreiz, in die Ausbildung junger Ärzte zu investieren“
13. Juli 2020
Nordholz – Niedersachsen will ein neues Modell zur Versorgung von Menschen in ländliche Regionen erproben. Geplant sind sogenannte regionale Versorgungszentren. Das erste von drei solcher Zentren
Versorgungszentren: Modell für Versorgung in Niedersachsen
4. Juni 2020
Hamburg – 24 Prozent der Deutschen ist unklar, an wen sie sich bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen außerhalb der Sprechzeiten wenden müssen. Das geht aus einer Onlineumfrage unter
Jeder Vierte weiß nicht, an wen er sich bei akuten Beschwerden wenden soll
19. März 2020
Bonn – Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung fordert Verbesserungen in der Nachsorge von Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma (SHT). „Nach einem Schädel-Hirn-Trauma ist meistens nichts mehr wie früher.
Patienten nach Schädel-Hirn-Trauma benötigen lebenslange Unterstützung
29. November 2019
Wiesbaden – Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) hat den Gesetzgeber aufgefordert, endlich die sektorenverbindende Patientenversorgung zu stärken. Dabei gehe es nicht um eine reine
Internisten wollen intersektorale ärztliche Leistung neu strukturieren
29. Oktober 2019
Stuttgart – In Baden-Württemberg soll die Gesundheitsversorgung künftig sektorenübergreifender erfolgen als bislang. Die zentralen Akteure des Gesundheitswesens im Land haben sich dafür in einem
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER