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Ärzteschaft

Nach Honorareinigung: Ärzteverbände wollen Druck auf regionaler Ebene ausüben

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Berlin – Die Allianz deutscher Ärzteverbände hat nach der Honorareinigung zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der Krankenkassen einen stärkeren Druck auf die regionalen Krankenkassenverbände angekündigt. „Es kommt jetzt darauf an, dass die Beschlüsse in den Ländern umgesetzt werden. Die Kassen stehen dafür in der Verantwortung“, sagte der Sprecher der Allianz und Bundesvor­sitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dirk Heinrich.

Ziel sei, die im Honorarbeschluss bestehenden Spielräume maximal zugunsten der Versorgung der Patienten auszureizen. „Wir Verbände werden nun ganz genau aufpassen, dass vom Minimalkonsens, der zwischen Kassen und Ärzten erzielt worden ist, zum Schluss auch was in den Praxen ankommt“, sagte Heinrich. Er kündigte an, die Landesgruppen der einzelnen Berufsverbände würden in den kommenden Tagen Kontakt zu den Sprechern der Ver­tre­ter­ver­samm­lungen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) aufnehmen.

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Weiteren Input erhielten die KVen über die beratenden Fachausschüsse, in denen auch die Mitglieder der Verbände vertreten seien. „Die Landesvorsitzenden von über 30 Berufsverbänden werden gerade mobilisiert“, sagte der Sprecher der Allianz. Er warnte, sollten sich die regionalen Verhandlungen negativ für die Vertragsärzte entwickeln, seien Protestaktionen der Verbände nicht ausgeschlossen. © hil/aerzteblatt.de

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