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Spezielle Tagesklinik für Flüchtlinge in Berlin

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Berlin – Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charité Mitte hat auf ihre Tagesklinik für Flüchtlinge, die aufgrund erlittener Folter oder nach Kriegs- und Fluchterlebnissen psychisch traumatisiert sind, hingewiesen. Die Charité betreibt die Tagesklinik zusammen mit dem vor 20 Jahren in Berlin gegründeten Behandlungs­zentrums für Folteropfer.

„Viele dieser Patienten entwickeln Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung und ziehen sich oft völlig von ihrer Umgebung zurück“, erklärt der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Andreas Heinz. Die Behandlung sei oft sehr langwierig und werde durch den vielfach fehlenden Kontakt zur Familie und ein Angst erzeugendes Asylverfahren noch zusätzlich erschwert.

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„Die Tagesklinik ist ständig überbelegt, wir könnten die Zahl der Plätze gut und gerne verdoppeln“, berichtet der ärztliche Leiter der Tagesklinik, Ferdinand Haenel. In den vergangenen Jahren wurden rund 200 Flüchtlinge betreut. Sie kommen meist aus den Staaten des Kaukasus, dem Iran, der Türkei, dem Libanon und dem Balkan. Die Dauer der tagesklinischen Behandlung schwankt zwischen sechs Monaten und einem guten Jahr. © hil/aerzteblatt.de

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