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Politik

Mehr stationäre Behandlungen im Krankenhaus

Donnerstag, 25. Oktober 2012

dpa

Berlin – Im stationären Krankenhausbereich wurde 2011 häufiger operiert und therapiert als im Jahr davor. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr bei vollstationär aufge­nommenen Patienten 49 Millionen Operationen und andere medizinische Prozeduren vorgenommen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2010.    

Knapp ein Drittel der medizinischen Maßnahmen waren Operationen (15,4 Millionen). Das war ein Anstieg von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dazu kamen 13,1 Millionen sogenannte nichtoperative therapeutische Maßnahmen mit einem Anteil von 26,5 Prozent. Dazu zählen unter anderem Verbände, Strahlentherapien oder die künstliche Beatmung. Die Zahl der diagnostischen Maßnahmen belief sich auf 9,8 Millionen.    

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Der Rest verteilte sich auf die bildgebende Diagnostik wie Computertomographie oder Ultraschall (9,1 Millionen), ergänzende Maßnahmen wie zum Beispiel geburtsbegleitende Behandlungen (1,7 Millionen) sowie die Verabreichung spezieller Medikamente (0,3 Millionen).

Von den rund 15 Millionen Operationen entfiel der größte Anteil auf die über 65-jährigen und Patienten (41,9 Prozent). Zu den häufigsten Operationen in dieser Altersgruppe zählte die Darm-OP und die Einsetzung künstlicher Hüftgelenke. Minimal-invasive Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken spielten vor allem bei den 45- bis 64-Jährigen eine große Rolle. Bei Kindern bis 14 Jahren gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten Operationen. © afp/aerzteblatt.de

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