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Medizin­technik-Hersteller weiter optimistisch

Freitag, 26. Oktober 2012

Berlin – Ein Umsatzplus von vier Prozent erwarten die 1.160 deutschen Medizin­technikunternehmen in diesem Jahr. Der Gesamtumsatz läge dann bei 22,2 Milliar­den Euro. Das berichtet der Branchen­verband Spectaris. „Nach einem posi­tiven ersten Halbjahr wachsen die Umsätze der deutschen Medizin­technik­branche vor allem durch ihr Auslands­geschäft weiter“, sagte dessen Geschäftsführer Tobias Weiler.

Im Zeitraum Januar bis August 2012 erzielten die Firmen im internationalen Geschäft ein Plus von mehr als acht Prozent. Für das Gesamtjahr erwarten sie einen Anstieg des Auslandumsatzes um sechs Prozent auf dann rund 15 Milliarden Euro, was einer Exportquote von 67 Prozent entspricht.

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Das Geschäft im Inland zeige sich dagegen verhalten. Nachdem der Umsatz in Deutschland in den ersten acht Monaten des Jahres um 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau lag, gehen die Firmen für das Gesamtjahr 2012 von einer Stagnation aus. Der Inlandsumsatz entspräche dann mit 7,2 Milliarden Euro dem Ergebnis des Vorjahres.

„Während die deutschen Firmen im Ausland dank ihres exzellenten Rufes weiterhin gute Geschäfte machen, nimmt der Investitionsstau auf dem Leitmarkt Deutschland weiter zu“, kritisierte Weiler. Dabei helfe innovative Medizintechnik nicht nur den Patienten, sondern biete etwa durch die Optimierung von Prozessen in Krankenhäusern oftmals ein hohes Einsparpotenzial.

Auf das kommende Jahr blicken die Unternehmen optimistisch. Während sie im Inland mit einem schwachen Plus von rund einem Prozent rechnen, erwarten sie beim Auslands­umsatz eine Steigerung in der Größenordnung von fünf Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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