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Arztbewertungen: Was Patienten wichtig ist

Montag, 29. Oktober 2012

Berlin – Neben einer guten medizinischen Behandlung als wichtigstes Kriterium spielen für Patienten offenbar das Zeitmanagement einer Praxis, Einfühlungsvermögen und Kinderfreundlichkeit eine wichtige Rolle. Das berichtet der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) nach einer Auswertung von Daten ihres Arztbewertungsportals www.vdek-arztlotse.de. Von den 9.500 Patienten, die seit Start des vdek-Arztlotsen vor einem Jahr ihre Ärzte nach dem Schulnotensystem bewertet haben, nutzten etwa 87 Prozent (8.300 Patienten) das Freitextfeld, um ihre eigenen Bewertungen zu begründen.

Im Durchschnitt geben die Patienten ihren Ärzten gute Noten: So verteilten in der Gesamtbewertung rund 70 Prozent (6.600 Patienten) die Note 1 oder 2, etwa zwölf Prozent (1.100 Patienten) die Note 5 oder 6.

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Das am häufigsten kommentierte Thema ist die Wartezeit in der Arztpraxis. Nutzer lobten beispielsweise kurze Wartezeiten, freundliches Personal und einen engagierten Arzt. Auffällig ist laut dem vdek die hohe Zahl an Bewertungen zu den Stichworten „Kinder“, „Frauen“, „Zahnarzt“ und „Angst“. Hier ging es vor allem um die Kompetenz und das Einfühlungsvermögen des Arztes und Praxisteams.

Über vdek-Arztlotsen können Versicherte nach Ärzten, Zahnärzten, psychologischen Therapeuten mit kassenärztlicher Zulassung sowie Notfallambulanzen in Deutschland suchen und diese nach dem Schulnotensystem bewerten.  © hil/aerzteblatt.de

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