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Endgültige Fassung des OPS 2013 erschienen

Donnerstag, 8. November 2012

Köln – Die endgültige Fassung des Operationen- und Prozedurenschlüssels (OPS), Version 2013, hat das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) herausgegeben. Der OPS ist eine Grundlage für das Vergütungssystem der German Diagnosis Related Groups (G-DRG). Das DIMDI gibt ihn jährlich neu heraus. Operationen und Prozeduren müssen im ambulanten und stationären Bereich nach dem OPS verschlüsselt werden.

In die neue Version sind 298 Vorschläge und zusätzliche Anforderungen aus der Weiterentwicklung des Entgeltsystems für Krankenhausleistungen eingeflossen. „Viele Prozeduren können mit der neuen Version präziser und differenzierter verschlüsselt werden“, hieß es aus dem DIMDI.

Überarbeitet und ergänzt wurden unter anderem die Kodes für Operationen an den Augen und die Kodes für die partielle Resektion des Dickdarmes. Gestrichen wurden die Kodes für die erweiterte Kolonresektion und die erweiterte Rektumresektion, die Kodes für die Implantation und den Wechsel einer modularen Endoprothese wurden überarbeitet. Die Vorschläge dazu kamen laut dem DIMDI aus den Fachgesellschaften sowie von Fachleuten aus Ärzteschaft, Krankenkassen und Kliniken.

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Das Institut weist darauf hin, dass die Kodierung auf der Basis des Systematischen Verzeichnisses des OPS erfolgt, das zugehörige Alphabetische Verzeichnis erleichtere die Arbeit mit dem OPS in der Praxis. © hil/aerzteblatt.de

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