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Mobile Kommunikationsmedien belasten die Nackenmuskulatur

Freitag, 9. November 2012

dapd

Karlsruhe Angesichts der rasant steigenden Akzeptanz von Smartphone, Tablet PC &Co hat der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) vor entsprechenden gesundheitlichen Risiken gewarnt: „Ich befürchte eine zunehmende Zahl von Menschen mit Kopf- und Nackenschmerzen“, mahnte Verbandspräsident Wolfgang Panter.

Er sieht einen Zusammenhang zwischen der Zunahme von Mobiltelefonen und der Zunahme an Muskelbeschwerden und Fehlhaltungen im Nackenbereich. „Beim Lesen von E-Mails auf dem Handy oder Tablet-Computer nehmen Nutzer eine gesundheits­schädigende Kopfhaltung ein“, erklärt Panter die Problematik. Durch den deutlich nach unten geneigten Blickwinkel werde die Muskulatur im Nackenbereich verstärkt belastet.

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Vor diesem Hintergrund warnt der VDBW vor dem so genannten „Handy-Nacken“ – einer überlasteten Nackenmuskulatur durch ständiges „Nach-unten-Starren“ auf Mini-Bildschirme. Dies sei vermeidbar, wenn Nutzer beim Gebrauch der mobilen Geräte ergonomische Aspekte berücksichtigten. So solle man Handy oder Tablet möglichst hoch halten, wenn möglich spezielle Bildschirmhalterungen benutzen, den Kopf weniger beugen und dadurch die Muskulatur im Nackenbereich entlasten.

Studien zufolge nutzen bereits 37 Prozent der Deutschen das Internet auf ihrem Handy oder Tablet-Computer. Im Jahr 1996 hatten nur 7,1 von 100 Personen einen Handyvertrag. 2009 hat jeder Deutsche durchschnittlich 1,32 Handyverträge, Tendenz steigend. © hil/aerzteblatt.de

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