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Passauer Kinderklinik: Frühchen via Handy im Blick

Montag, 12. November 2012

dpa

Passau – An der Passauer Kinderklinik Dritter Orden gibt es jetzt erstmals in Bayern ein virtuelles Besuchssystem für frühgeborene Babys. Eltern können mit dem „Frühchen TV“ rund um die Uhr nachsehen, wie es ihrem Kind geht. Das System wurde heute offiziell in Betrieb genommen.

Mit Hilfe einer am Bettchen befestigten Kamera sollen Eltern ihr Kind künftig während der oft wochenlangen Kranken­haus­auf­enthalte von zu Hause aus am Computer oder von unterwegs auf dem Handy beobachten können. Gleichzeitig haben sie dabei Zugriff auf die neuesten Informationen zu den Vitaldaten ihre Kindes.

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Das System gebe Eltern die Möglichkeit, jederzeit einen Blick auf ihr Kind zu werfen, lobte die Vorsitzende der Europäischen Stiftung für Neu- und Frühgeborene, Silke Mader. Mit Hilfe des „Frühchen TV“ könnten sie das Neugeborene außerdem den Großeltern, Geschwistern und Freunden zeigen. Mader zufolge kommt in Deutschland derzeit jedes zehnte Kind zu früh auf die Welt.

Empfang rund um die Uhr
Das „Frühchen-TV“ kann nach Herstellerangaben rund um die Uhr und von jedem Ort der Welt aus aktiviert werden. Das von einer nordrhein-westfälischen Firma entwickelte Überwachungssystem ist bislang nur an drei deutschen Kliniken in Hamburg, Berlin und Witten im Einsatz gewesen.

Die Passauer Kinderklinik ist nach eigenen Aussagen bislang das einzige Krankenhaus in Bayern, das ein solches „Frühchen-TV“ anbietet. Als vor­bild­liches Innovationsprojekt würdigte der Passauer Bundestagsabgeordnete und Verkehrs­staatssekretär Andreas Scheuer (CSU) das Projekt. „Damit profitieren Familien von den neuen Technologien und dem Ausbau von Internetstrukturen“, sagte Scheuer. © dapd/aerzteblatt.de

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