NewsPolitikBundesrechnungshof rügt die Krankenkassen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Bundesrechnungshof rügt die Krankenkassen

Mittwoch, 14. November 2012

Berlin – „Millionenverluste der Krankenkassen“ hat der Bundesrechnungshof in seinem eben erschienenen Bericht gerügt. Der Grund sei, dass die Kassen zu hohe Mieten gezahlt und nicht benötigte Büroflächen angemietet hätten. Der Bundesrechnungshof fordert daher, dass die Krankenkassen ihren Aufsichtsbehörden die Mietverträge vor Vertragsabschluss zur Genehmigung vorlegen müssen.

Bei einer weiteren Prüfung beanstanden die Kassenprüfer, dass die Aufsichtsbehörden Krankenkassenfusionen genehmigt hätten, ohne dass die Krankenkassen die wirtschaftlichen Folgen der Fusion dargelegt hätten. Der Bundesrechnungshof empfiehlt daher, Fusionen künftig nur dann zu genehmigen, wenn die Krankenkassen nachweisen könnten, dass dabei eine wirtschaftliche und leistungsfähige neue Krankenkasse entstehe.

Anzeige

Der Bericht gibt auch einen Überblick über den Haushalt des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), der im sogenannten Haushaltsplan 15 zusammengefasst ist. Dieser umfasste 2011 15,8 Milliarden Euro. 97 Prozent davon – das sind 15,3 Milliarden Euro – gingen als Zuschuss an den Gesundheitsfonds.

42 Millionen Euro gingen als Zuwendungen oder Zuweisungen an Einrichtungen, Verbände und einzelne Projekte im Gesundheitswesen sowie an Forschungsinstitute der Leibniz-Gemeinschaft, die Bund und Länder gemeinsam fördern. Für gesundheitliche Aufklärung und Prävention gab das BMG 35 Millionen Euro aus. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

6. Dezember 2019
Berlin – Die Krankenkassen haben ihre Rücklagen abgeschmolzen, um Vorgaben des Gesetzgebers nachzukommen. Das teilte heute das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) über die sogenannten KV-45-Zahlen
Krankenkassen schmelzen Rücklagen ab
29. November 2019
Berlin – Der Bundestag hat den Haushaltsplan des Bundes für 2020 beschlossen. Vorgesehen sind Ausgaben in Höhe von 362 Milliarden Euro. Das sind 5,6 Milliarden Euro mehr als im laufenden Jahr. Zuvor
Bundestag beschließt Haushalt
21. November 2019
Gütersloh – Die Bertelsmann-Stiftung setzt sich für einen „Generationenausgleich“ innerhalb des solidarischen Systems der Pflegeversicherung gefordert. Angesichts der sich abzeichnenden Mehrausgaben
Finanzierung der Pflege durch Ausbau des Pflegevorsorgefonds angeregt
19. November 2019
Kassel – Wenn nach einer Krankenhausbehandlung ein Platz für die geplante Reha nicht rechtzeitig verfügbar ist, können Patienten, wenn nötig, so lange im Krankenhaus bleiben. Es handelt sich quasi um
Krankenkasse muss Wartezeit auf Rehaplatz bezahlen
18. November 2019
Meseberg – Betriebsrentner in Deutschland werden ab dem kommenden Jahr von Beiträgen für die Krankenkasse entlastet. Das Bundeskabinett beschloss heute in Meseberg einen entsprechenden Gesetzentwurf
Betriebsrentner müssen weniger Krankenkassenbeiträge bezahlen
18. November 2019
Berlin – Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn plant einen breiten Dialog zur künftigen Finanzierung der Pflege und strebt mehr Berechenbarkeit bei Eigenanteilen für Pflegebedürftige an. „Wir müssen
Spahn will mehr Planbarkeit bei Eigenanteilen in der Pflege
12. November 2019
Berlin – Betriebsrentner in Deutschland sollen ab dem kommenden Jahr deutlich weniger Beiträge für die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) bezahlen müssen. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU)
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER