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Prominente Unterstützung für das Erasmus-Austausch­programm

Donnerstag, 15. November 2012

Brüssel – Der Schauspieler Daniel Brühl, Filmemacher Detlev Buck, Autorin Cornelia Funke und der 24-jährige Mathematik-Professor Peter Scholze gehören zu den Unterzeichnern eines Appells für das Erasmus-Programm. Gemeinsam mit mehr als 100 Persönlichkeiten aus Bildung, Kunst, Literatur, Wirtschaft, Philosophie und Sport aus allen 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sie einen Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU unterzeichnet. Sie fordern darin, dass diese ihre Zusage für das laufende EU-Austauschprogramm für Studierende einhalten und einem Vorschlag für die Zeit nach 2014 zustimmen.

„Jeder zivilisierten Gesellschaft ist es ein Anliegen, in die Zukunft der jungen Menschen zu investieren, damit sie sich als Bürgerinnen und Bürger aktiv einbringen, eine lohnende Arbeit finden und ein erfülltes Leben führen können“, heißt es in dem Offenen Brief. Gute Bildung sei unerlässlich, damit sich die Jugend auf eine Welt einstellen könne, die von immer mehr Wandel, Mobilität, gegenseitiger Abhängigkeit sowie multikulturellen Umfeldern geprägt sei.

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Die Unterzeichner des Briefes reagieren auf Befürchtungen, dass die Zahl der Plätze für Studierende sowie die Stipendien im Zuge des Streits um die EU-Haushaltspläne 2012 und 2013 möglicherweise drastisch gesenkt werden müssen. Das Programm verzeichnet bereits in diesem Jahr ein Defizit von 90 Millionen Euro, 2013 könnte der Fehlbetrag weiter steigen.

Aber es geht nicht nur darum, das laufende Programm zu unterhalten, sondern auch um dessen Ausbau im Rahmen des neuen Programms „Erasmus für alle“ ab 2014. Dies soll noch mehr Möglichkeiten für junge Menschen schaffen, neue Kompetenzen zu erwerben und ihre Ausbildung zu verbessern. Der Brief schließt mit einem Aufruf: „In den nächsten Wochen können Sie, die Staats- und Regierungschefs der EU, die wegweisende Entscheidung treffen, das neue Programm anzunehmen und mit den nötigen Mitteln auszustatten. Unsere Jugend verdient diese Unterstützung. Unsere Zukunft hängt davon ab.“ © hil/aerzteblatt.de

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