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Neues Zertifikat für Diabetesbehandlungen im Krankenhaus

Freitag, 16. November 2012

Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat ein neues Zertifikat „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ geschaffen. Ziel ist es, die Qualität der stationären Behandlung für Menschen mit Nebendiagnose Diabetes zu optimieren und messbare Qualitätsstandards verlässlich abzusichern.

Der Fachgesellschaft zufolge kommt es bei Patienten mit Diabetes, die wegen einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus müssen, häufig zu Komplikationen oder verlängerten Krankenhausaufenthalten. Grund sei eine ungenügende Blutzucker­stoffwechseleinstellung.

„Ziel des neuen DDG Zertifikats ist es, ein weit verbreitetes Defizit in der stationären Versorgung von Patienten mit der Nebendiagnose Diabetes zu beheben“, betonte DDG-Präsident Stephan Matthaei. Interessant sei das Zertifikat für jede Klinik und jedes Krankenhaus in Deutschland, welche keine von der DDG zertifizierte diabetologische Fachabteilung vorhalte, so Matthaei.

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Laut DDG zeigt eine damit zertifizierte Klinik nicht nur ihre fächerübergreifende Diabetes­kompetenz, sondern kann zudem ihre Kostenstrukturen optimieren. Studien zufolge verursachten Patienten mit der Nebendiagnose Diabetes längere Krankenhaus­aufenthalte, mehr Komplikationen und höhere Kosten, wenn sie nicht optimal betreut werden.

Zudem erfolge derzeit bei nur 8 bis 10 Prozent aller Fälle eine korrekte Kodierung der Patienten mit Nebendiagnose Diabetes. Mit der Zertifizierung können Kodierung und Erlössituation verbessert werden, so Matthaei. © hil/aerzteblatt.de

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