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Ausland

Zahl der Diabetes-Fälle in den USA dramatisch gestiegen

Freitag, 16. November 2012

Washington – Die Zahl der in den USA an Diabetes erkrankten Erwachsenen ist in den vergangenen 15 Jahren dramatisch gestiegen. Zwischen 1995 und 2000 schnellte die Zahl der Diabetiker in 42 der 50 Bundesstaaten um mindestens die Hälfte hoch, in 18 Staaten verdoppelte sie sich sogar, wie aus einer am Donnerstag (Ortszeit) vorgestellten Studie der US-Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. Am stärksten wuchs die Rate demnach im Süden des Landes an. In Oklahoma stieg sie sogar um mehr als das Dreifache.

Der Studie zufolge lag die Diabetes-Rate 1995 lediglich in drei Bundesstaaten sowie dem Hauptstadt-Gebiet District of Columbia und in Puerto Rico bei mindestens sechs Prozent. Mittlerweile sei dieser Anteil in sämtlichen Staaten übertroffen. 

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Die Behörde forderte effektive Maßnahmen, um Diabetes und Fettleibigkeit, einen möglichen Auslöser der Krankheit, zu bekämpfen. Mehr als jeder dritte US-Bürger gilt als übergewichtig. Diabetes mellitus vom Typ 2, die in den USA 90 bis 95 Prozent aller Fälle von Zuckerkrankheit ausmacht, könne mit Änderungen des Lebenswandels vorgebeugt werden, betonte die CDC. Für die Studie hatte die Behörde Ergebnisse einer Umfrage unter US-Bürgern über 18 Jahren ausgewertet. © afp/aerzteblatt.de

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