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Neue Ambulanz für Gewaltopfer in Heidelberg

Donnerstag, 22. November 2012

Heidelberg – Eine sogenannte Gewaltambulanz hat das Rechtsmedizinische Institut des Universitätsklinikums Heidelberg eröffnet. „In unserer klinisch-forensischen Ambulanz bieten wir Menschen, denen körperliche oder sexuelle Gewalt angetan worden ist, eine umgehende rechtsmedizinische Untersuchung, eine gerichtsfeste Dokumentation von Verletzungen und eine Spurensicherung an und sorgen dafür, dass sie falls nötig einer ärztlichen Behandlung oder psychologischen Betreuung zugeführt werden“, sagte die Institutsdirektorin Kathrin Yen. In vielen Fällen könne eine rechtsmedizinische Begut­achtung Klarheit darüber schaffen, was sich zugetragen habe, was besonders im Fall eines Strafverfahrens von Vorteil sei, so Yen.

Die Untersuchungen finden in den Ambulanzräumen in Heidelberg-Bergheim, in den Universitätskliniken in Heidelberg und Mannheim sowie nach Absprache auch an anderen Orten, beispielsweise auf Polizeidienststellen statt. Die Gewalttaten können Ärzte aller Fachrichtungen, die Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte oder die betroffenen Opfer selbst melden.

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„Die Einrichtung der klinisch-forensischen Gewaltambulanz ist für uns eine wichtige Verstärkung des Heidelberger Interventionsmodells und des Runden Tisches, mit denen wir häusliche Gewalt nachhaltig bekämpfen wollen“, sagte der Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Wolfgang Erichson. © hil/aerzteblatt.de

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