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Hochschulen

DFG stellt elf neue Sonderforschungs­bereiche vor

Donnerstag, 22. November 2012

Bonn – Elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) wird die Deutsche Forschungs­gemeinschaft (DFG) ab 2013 finanzieren. Das hat der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Herbstsitzung in Bonn beschlossen. Die neuen SFB werden zunächst für eine erste Förderperiode von vier Jahren mit 101,5 Millionen Euro gefördert.

Sonderforschungsbereiche sind auf maximal zwölf Jahre angelegte Forschungsein­richtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler über die Grenzen ihrer jeweiligen Fächer, Institute, Fachbereiche und Fakultäten hinweg im Rahmen eines übergreifenden Forschungsprogramms zusammenarbeiten.

Die DFG fördert ab Januar 2013 insgesamt 232 SFB. Die elf neuen widmen sich einem breiten Spektrum, von der Entwicklung neuer Kommunikationsmodelle für die Internetnutzung der Zukunft über neue bildgebende Verfahren in der Biologie bis hin zu einer Kulturgeschichte der Muße. In anderen SFB wird die Steuerung von Immunantworten genauer bestimmt oder geprüft, welche Rolle das richtige Timing im Leben von Insekten spielt. Fünf der neuen SFB widmen sich medizinischen Themen. Diese sind:

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  • SFB „Proteinfunktion durch Protonierungsdynamik“, Sprecherhochschule ist die Freie Universität Berlin, Sprecher ist Holger Dau.
  • SFB „Mechanismen der Adipositas“, Sprecherhochschule ist die Universität Leipzig, Sprecher ist Matthias Blüher.
  • SFB „Molekulare und zelluläre Mechanismen der neuralen Homöostase“, Sprecherhochschule ist die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sprecher ist Robert Nitsch.
  • SFB „RNA-Viren: Metabolismus viraler RNA, Immunantwort der Wirtszellen und virale Pathogenese“. Sprecherhochschule ist die Philipps-Universität Marburg, Sprecher ist Stephan Becker.
  • SFB „Kontrolle und Plastizität von Zelldifferenzierungsprozessen im Immunsystem“ Sprecherhochschule ist die Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprecher ist Thomas Brocker.
© hil/aerzteblatt.de

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