NewsVermischtesFachgesellschaft warnt vor Verbrennungsunfällen bei Kindern
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Fachgesellschaft warnt vor Verbrennungsunfällen bei Kindern

Freitag, 23. November 2012

dpa

Berlin – Schon Temperaturen um 50 Grad reichen aus, um bei Kindern Verbrennungen zu verursachen. Ein Grund dafür ist, dass ihre Haut dünner ist und schon wenige Sekunden Einwirkzeit daher schwere Verletzungen verursachen können. Darauf hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hinge­wiesen. Besondere Gefahr drohe durch den Flüssigkeitsverlust, den eine Verbrennung mit sich ziehen könne. Schon fünf Prozent verbrannte Körperoberfläche können laut der Fachgesellschaft einen Schock auslösen.

Anzeige

„Wir wissen aus Studien und den Ergebnissen einer aktuellen Doktorarbeit, dass 80 Prozent aller Verbrennungsunfälle in der Küche geschehen und 60 Prozent der Betroffenen dabei jünger als drei Jahre sind“, sagte DIVI-Mitglied Axel Hennenberger. Am häufigsten komme es zu Verbrennungen mit heißem Wasser. Aber auch Unfälle mit erhitztem Öl aus der Fritteuse oder im Winter durch das Inhalieren von heißen Dämpfen kämen oft vor. Insgesamt gehören laut der Fachgesellschaft Verbrennungen in Deutschland zu den häufigsten Verletzungen im Kindesalter.

Die DIVI weist daraufhin, dass Hausmittel wie Mehl, Puder, Salben oder Gele bei Verbrennungen tabu seien. Sie erschwerten dem Arzt die Beurteilung und Behandlung der Wunde und könnten die Infektionsgefahr erhöhen. Sinnvoll sei es dagegen, die verbrannte Stelle mit kaltem Wasser zu kühlen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER