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Politik

Einigung beim Ausbildungspakt Altenpflege

Freitag, 23. November 2012

Berlin – Zur Beseitigung des Pflegenotstands wollen Bund, Länder und Verbände die Ausbildung von Fachkräften in Pflegeberufen stärken. „Wir haben einen Durchbruch erzielt, der helfen wird, den Fehlbedarf an Pflegekräften in den kommenden Jahren deutlich zu reduzieren”, teilte Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Kristina Schröder (CDU) am Freitag in Berlin mit.

Mit der Ausbildungsoffensive hätten sich Bund, Länder, Fachverbände, die Gewerkschaft Verdi und die Bundesagentur für Arbeit auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Demnach sollen die Ausbildungszahlen über die Laufzeit des Ausbildungspaktes von drei Jahren jährlich um zehn Prozent gesteigert werden. Der Staatssekretär im Bundes­familienministerium, Lutz Stroppe, stellte fest: „Gute Pflege ist ohne gut ausgebildetes und motiviertes Personal nicht möglich.” © dapd/aerzteblatt.de

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H.-D. Falkenberg
am Samstag, 24. November 2012, 10:57

Einigung beim Ausbildugspakt Altenpflege

Ein kleiner Anfang ist getan. Wichtig ist, und diese Erkenntnis stammt aus meiner Jahrzehnte langen Erfahrung bei der Beratung sozialer Einrichtungen, dass den angehenden Pflegekräften auch ein Kostenbewusstsein vermittelt werden muss. Die Damen und Herren müssen einen Einblick in das Pflegesatzwesen erhalten. "Wer Kosten verursacht, muss auch wissen, wie sie refinanziert werden." In vielen Seminaren und Fortbildungsveranstaltungen kamen die Teilnehmer zu neuen Erkenntnissen über das Entgeltgebaren in sozialen Einrichtungen.
LNS

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