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Ausland

Ärzte und Pflegepersonal demonstrieren in Madrid

Mittwoch, 28. November 2012

dapd

Madrid – Zehntausende Menschen haben am Dienstag in Spanien gegen die von der Regierung geplanten Einsparungen im Gesundheitswesen protestiert. Viele Ärzte und Schwestern kamen in ihrer Berufskleidung zu der Demonstration in Madrid, so dass sich ein regelrechter „Weißer Marsch“ durch die Hauptstadt zog. Zusammen mit den Beschäftigten des Gesundheitssektors demonstrierten auch viele Patienten, die Angst vor schlechterer Behandlung haben.  

„Gesundheit ist nicht zu verkaufen“, hieß es auf einem der Spruchbänder der Demonstranten, „Kürzungen im Gesundheitsbereich töten“ auf einem anderen. Die Teilnehmer der Aktion kritisierten neben den geplanten Einsparungen auch die Absicht der Regionalregierung von Madrid, Krankenhäuser zu privatisieren.  

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Spanien steckt tief in der Rezession, jeder vierte Erwerbsfähige war im dritten Quartal dieses Jahres arbeitslos. Die Regierung aber will weiter sparen, um die Neuverschuldung von 9,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2011 auf 2,8 Prozent im Jahr 2014 zu drücken. Dafür sollen 150 Milliarden Euro durch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen eingespart werden. Allein im Gesundheitswesen will die konservative Regierung sieben Milliarden Euro jährlich einsparen. © afp/aerzteblatt.de

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