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Greifswald: Zwillinge in der 22. Woche entbunden

Mittwoch, 28. November 2012

Greifswald – Ein Zwillingspaar, das in der 22. Schwangerschaftswoche zur Welt kam, haben Ärzte der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin des Universitätsklinikums Greifswald zusammen mit Kollegen anderen Fachrichtungen gerettet. Die Eltern befanden sich im Urlaub auf der Insel Rügen, als Komplikationen einsetzten und die 28jährige Mutter mit dem Rettungsdienst von der Insel in die Greifswalder Universitätsmedizin gefahren werden musste.

„In der 22. Schwangerschaftswoche plus 6 Tage gab es nur wenige Chancen zu überleben“, hieß es aus der Klinik. Aber beide Babys zeigten deutliche vitale Lebenszeichen. Gemeinsam mit den Eltern und Ärzten anderer Fachrichtungen wurde daher entschieden, um das Leben der beiden zu kämpfen.

Nach der Entbindung am 12. August können Eltern und beide Kinder – Niklas und Leonie – nun wieder zurück in die Nähe von Oldenburg. Bei der Geburt wog Niklas 600 Gramm bei einer Länge von 29 Zentimetern, Leonie 500 Gramm bei 28,5 cm Länge. Inzwischen können beide Babys eigenständig atmen, müssen aber weiterhin stationär betreut werden.

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„Die Mediziner aller Fachrichtungen haben an einem Strang gezogen, um das kleine doppelte Wunder möglich zu machen“, sagte Matthias Heckmann, Leiter der Abteilung für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Dank gebühre insbesondere der Frauenklinik, der Kinderchirurgie, der Augenklinik, den Schwestern auf der Neonatologie und den Physiotherapeuten, betonte Heckmann.

Darüber hinaus sei es gelungen, durch das Einfliegen eines OP-Teams des Deutschen Herzzentrums Berlin ein Kind in Greifswald vor Ort am Herzen zu operieren. „Das Mädchen war nicht transportfähig und die Berliner Herzspezialisten konnten hier ihren Eingriff erfolgreich vornehmen“, so Heckmann. © hil/aerzteblatt.de

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