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Grippeschutz­impfungen rückläufig

Mittwoch, 5. Dezember 2012

dpa

Berlin – Die Impfbereitschaft grippeanfälliger Personen ist offenbar rückläufig. Darauf hat die gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) hingewiesen. Statistiken zufolge ließen sich 2011 über elf Millionen über 60-jährige, Schwangere, chronisch Kranke und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen gegen Grippe impfen.

Demnach gingen im Vergleich zu den Jahren 2008 und 2009, in denen Deutschland unter besonders heftigen Grippewellen litt, die Impfzahlen um ein, beziehungsweise drei Millionen Immunisierungen zurück. Insgesamt betrugen die von der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) für Grippeimpfungen übernommenen Honorarleistungen für Ärzte 2011 knapp 76 Millionen Euro.

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Die gesamten von der GKV übernommenen Honorarleistungen für Schutzimpfungen betrugen 2011 rund 225 Millionen Euro. Für welche Impfungen die gesetzlichen Kassen die Kosten tragen, richtet sich nach der Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses (G-BA). Basis sind die Empfehlungen der STIKO.

Über diese sogenannten Pflichtleistungen hinaus, die für alle gesetzlich Versicherten gleichermaßen übernommen werden, können die einzelnen Kassen auch nicht vom G-BA festgelegte Schutzimpfungen als freiwillige Satzungsleistungen für ihre jeweiligen Versicherten anbieten. © hil/aerzteblatt.de

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