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Politik

Kammer Westfalen-Lippe informiert zur Organspende

Freitag, 7. Dezember 2012

Münster – Auf ihre Aufklärungsmaßnahmen zur Organspende hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe hingewiesen. „Es ist wichtig, dass wir Misstrauen abbauen und durch eine steigende Spendebereitschaft in der Bevölkerung den Patienten auf der Warteliste zu einem neuen lebensrettenden Organ helfen“, sagte der Präsident der Kammer, Theodor Windhorst.

Er betonte, bei den bekannten Vorkommnissen handele es sich nicht um einen Organspendeskandal, sondern „wir müssen von einem Organvermittlungsskandal sprechen, bei dem erhebliche kriminelle Energie einzelner Beteiligter und Missachtung des bestehenden Organspendesystems zum Tragen kommen“, so Windhorst.

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Die Kammer hatte zur Aufklärung der Bevölkerung ein Expertentelefon eingesetzt. Die Anrufer informierten sich über die Organe, die gespendet und transplantiert werden können ebenso wie über die Frage, ob es eine Altersgrenze für die Spende oder den Empfang eines Organs gibt. Interesse bestand auch bei der Frage, wie man eine Patientenverfügung mit der Einwilligung zur Organspende vereinbaren kann. Fragen zur Lebendorganspende und zu Neuerungen des Transplantationsgesetzes waren ebenfalls Thema der Telefonaktion.

„Es freut mich, dass wir in den Gesprächen mit Fehlinformationen aufräumen konnten“, so Windhorst. Aufgrund zahlreicher Fragen zum Thema verwies er auch auf die Informationsbroschüre der Kammer „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - Leitfaden für Patienten und Angehörige“.  © hil/aerzteblatt.de

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