NewsPolitikKammer Westfalen-Lippe informiert zur Organspende
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Kammer Westfalen-Lippe informiert zur Organspende

Freitag, 7. Dezember 2012

Münster – Auf ihre Aufklärungsmaßnahmen zur Organspende hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe hingewiesen. „Es ist wichtig, dass wir Misstrauen abbauen und durch eine steigende Spendebereitschaft in der Bevölkerung den Patienten auf der Warteliste zu einem neuen lebensrettenden Organ helfen“, sagte der Präsident der Kammer, Theodor Windhorst.

Er betonte, bei den bekannten Vorkommnissen handele es sich nicht um einen Organspendeskandal, sondern „wir müssen von einem Organvermittlungsskandal sprechen, bei dem erhebliche kriminelle Energie einzelner Beteiligter und Missachtung des bestehenden Organspendesystems zum Tragen kommen“, so Windhorst.

Anzeige

Die Kammer hatte zur Aufklärung der Bevölkerung ein Expertentelefon eingesetzt. Die Anrufer informierten sich über die Organe, die gespendet und transplantiert werden können ebenso wie über die Frage, ob es eine Altersgrenze für die Spende oder den Empfang eines Organs gibt. Interesse bestand auch bei der Frage, wie man eine Patientenverfügung mit der Einwilligung zur Organspende vereinbaren kann. Fragen zur Lebendorganspende und zu Neuerungen des Transplantationsgesetzes waren ebenfalls Thema der Telefonaktion.

„Es freut mich, dass wir in den Gesprächen mit Fehlinformationen aufräumen konnten“, so Windhorst. Aufgrund zahlreicher Fragen zum Thema verwies er auch auf die Informationsbroschüre der Kammer „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht - Leitfaden für Patienten und Angehörige“.  © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

20. November 2020
Braunschweig – Im Verfahren um eine Entschädigung für den im Göttinger Organspendeskandal freigesprochenen Arzt sieht das Land Niedersachsen von weiteren Rechtsmitteln ab. Gegen das Urteil des
Organspendeskandal: Land Niedersachsen sieht von Rechtsmitteln ab
6. November 2020
Frankfurt am Main – Mögliche Organspender zu erkennen ist eine wichtige Aufgabe der Transplantationsbeauftragten. Ihre Position wurde durch das Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der
Mangelnde Freistellung bremst viele Transplantationsbeauftragte aus
3. November 2020
Berlin – Trotz der Coronapandemie konnten in Deutschland die Organspende und Transplantationen ohne größere Einbrüche fortgeführt werden. „Im Gegensatz zu vielen Nachbarländern sind wir sehr gut durch
Organspende: Erste positive Bilanz nach Gesetzesreformen
27. Oktober 2020
Frankfurt am Main – Anders als in Italien oder Spanien ist die Zahl der Organspender in der Coronakrise in Deutschland nicht massiv zurückgegangen. Insbesondere durch das Engagement in den
Organspendezahlen wegen Corona nicht eingebrochen
21. Oktober 2020
Berlin – Die im Herbst in Kraft getretene Richtlinie „Spendererkennung“ der Bundes­ärzte­kammer (BÄK) wird von der Deutschen Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)
Organspende: Intensivmediziner unterstützen neue Richtlinie der BÄK zur Spendererkennung
12. Oktober 2020
Berlin – Die Zahl der Menschen in Deutschland, die auf ein Spenderorgan warten, ist in den vergangenen zwei Jahren leicht zurückgegangen. Darauf hat die Techniker Krankenkasse (TK) unter Berufung auf
Weniger Menschen warten auf ein Spenderorgan
6. Oktober 2020
Braunschweig – Der im Göttinger Organspendeskandal freigesprochene Arzt darf weiter auf eine Entschädigung in Millionenhöhe hoffen. Das Oberlandesgericht Braunschweig halte die Berufung Niedersachsens
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER