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Mehr Kinder in NRW ums Leben gekommen

Freitag, 7. Dezember 2012

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen kamen im vergangenen Jahr 883 Kinder unter 14 Jahren ums Leben. Das waren 3,2 Prozent mehr als 2010, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf anlässlich des Weltgedenktags für verstorbene Kinder am Samstag (8. Dezember) mitteilte. Die Zahl der Todesfälle bei Kindern unter einem Jahr ging um ein Prozent zurück, die bei den Ein- bis unter Vierzehnjährigen stieg dagegen deutlich um 13,3 Prozent.

Die Zahl der gestorbenen Jungen war mit 492 höher als diejenige der Mädchen (391). Mehr als zwei Drittel der Kinder kamen bereits als Säugling ums Leben. Die meisten Babys starben laut Statistik an Ursachen, die ihren Ursprung in dem Zeitraum bis sieben Tage nach der Geburt hatten. Bei fast 24 Prozent der Babys spielten angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien eine Rolle. Der plötzliche Kindstod war in 22 Fällen die Ursache.

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Ein Viertel der Kinder zwischen ein und 13 Jahren starb an Neoplasien. Bei 12,9 Prozent ermittelten die Ärzte angeborene Fehlbildungen und andere Anomalien als Ursache. 42 Kinder kamen durch Verletzungen, Vergiftungen und andere äußere Ursachen ums Leben. Sieben von ihnen starben gewaltsam durch einen Angriff oder einen Selbstmord. © dapd/aerzteblatt.de

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