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Ausland

Neuer Aktionsplan für die digitale Zukunft des Gesundheitswesens in Europa

Dienstag, 11. Dezember 2012

Brüssel – Einen Aktionsplan für mehr digitale Lösungen in den europäischen Gesund­heits­systemen hat die Europäische Kommission vorgestellt. „Auch wenn Patienten und Mediziner mit Begeisterung auf telemedizinische Lösungen zurückgreifen und Millionen Europäer Smartphone-Apps herunterladen, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden im Blick zu haben, muss die digitale Gesundheitsfürsorge ihr großes Potenzial, die medizinische Versorgung zu verbessern und Effizienzgewinne zu erzielen, erst noch ausschöpfen“, hieß es aus der Kommission.

Folgende Punkte sieht der Aktionsplan vor:

  • Klärung der Gebiete, auf denen Rechtsunsicherheit besteht
  • Verbesserung der Interoperabilität zwischen Systemen
  • Verbesserung der Aufklärung und Kompetenzen der Patienten und der Angehörigen der Gesundheitsberufe
  • Ergreifung von Initiativen im Zusammenhang mit dem individuellen Gesundheitsmanagement, die den Patienten in den Mittelpunkt stellen, sowie die Förderung von Forschungsvorhaben zu personenbezogenen Arzneimitteln
  • Gewährleistung kostenfreier Rechtsberatung für Firmengründungen im Bereich des elektronischen Gesundheitswesens.
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„Der neue europäische Aktionsplan für elektronische Gesundheitsdienste zeigt auf, wie wir die Vorteile des digitalen Fortschritts im Gesundheitswesen nutzbar machen und die Hindernisse für neue Gesundheitsdienste überwinden können, die nicht nur intelligenter und sicherer sind, sondern auch den Patienten in den Mittelpunkt stellen“, sagte Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission. © hil/aerzteblatt.de

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