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Ärzteschaft

Zweite Bereitschaftspraxis an Klinik in Brandenburg eröffnet

Dienstag, 11. Dezember 2012

Cottbus  – Als Ergänzung zum Angebot des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ist gestern in Cottbus eine „KV RegioMed-Bereitschaftspraxis“ eröffnet worden. Sie liegt direkt neben der Zentralen Notaufnahme des Carl-Thiem-Klinikums. Die Bereitschaftspraxis ist ein Angebot an Patienten, die mit akuten, nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen ambulant behandelt werden wollen, aber außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten von Praxen einen Arzt suchen.

Geöffnet ist sie an Wochenenden und Feiertagen zwischen acht und 18 Uhr. Unter der Woche können sich Cottbuser Bürger dort zwischen 18 und 20 Uhr montags, dienstags und donnerstags sowie zwischen 13 und 18 Uhr mittwochs und freitags behandeln lassen.

„Die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Brandenburg wird dazu beitragen, die Arbeit der Ärzte und des Pflegepersonals in unserer Zentralen Notauf­nahme zu entlasten“, betonte die Geschäftsführerin des Carl-Thiem-Klinikums, Heidrun Grünewald. Sie könnten sich nun besser darauf konzentrieren, Schwersterkrankte und Unfallopfer zu versorgen.

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Der stellvertretende Vorsitzende der KV Brandenburg, Peter Noack, lobte zentrale Lage und gute Erreichbarkeit der Bereitschaftspraxis für Patienten außerhalb der üblichen Sprechzeiten. „Nach den Erfahrungen, die wir mit einer solchen Praxis in Potsdam sammeln konnten, gehen wir davon aus, dass dieses Projekt auch in Cottbus sehr gut angenommen wird“, ergänzte Noack.

Vor rund einem Jahr war die erste Praxis dieser Art in Potsdam eröffnet worden, eben­falls als Ergänzung zum ärztlichen Bereitschaftsdienst. Eine dritte ist in Brandenburg in Planung. Getragen und finanziert werden die beiden Praxen von der KV, den Kranken­kassen AOK Nordost und Barmer GEK sowie vom jeweiligen Krankenhaus. Die Bezeich­nung „KV RegioMed-Bereitschaftspraxis“ weist darauf hin, dass das Angebot Teil eines umfassenderen Konzepts mit neuen Versorgungsmodellen ist. © Rie/EB/aerzteblatt.de

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