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Geburtshilfe der Uniklinik Bonn international gefragt

Montag, 17. Dezember 2012

Bonn – Etwa jede vierte Frau, die am Universitätsklinikum Bonn ihr Kind zur Welt bringt, kommt aus dem Ausland. Das berichtet die Bonner Uni-Klinik für Geburtshilfe und Pränatale Medizin. Das Team um den Klinikdirektor Ulrich Gembruch betreut rund 1.600 Geburten pro Jahr. Davon sind etwa sechs Prozent Mehrlingsgeburten. Jedes vierte Kind ist ein Frühgeborenes, wobei etwa 100 weniger als 1.000 Gramm wiegen.

Mehr als 90 Prozent der Geburten verlaufen ohne schwere Komplikationen. Die Mütter sind laut der Klinik meist gut vorinformiert und haben genaue Vorstellungen, wie sie gebären wollen, die Tendenz zur Hausgeburt steige. Gembruch rät jedoch auch in risikolosen Fällen zu einer Geburt an einer Klinik: „Jede Wehe ist auch für das Kind Stress“, betonte er. Die Frauen könnten auch in der Klinik eine Geburt nach ihren Wünschen erleben.

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Die Geburtshilfe am Universitätsklinikum Bonn verfügt über eine zentrale sogenannte CTG-Überwachung, bei der die Herzschläge des ungeborenen Kindes und die Wehentätigkeit bei der werdenden Mutter aufgezeichnet werden. „Überall […]kann ich am Computer die Herztöne des Ungeborenen überwachen“, erläutert Waltraut Merz, Leiterin der Geburtshilfe.

99 Prozent der Kaiserschnitte am Bonner Universitätsklinikum erfolgen laut der Klinik ohne Vollnarkose, aber schmerzfrei. „So können Mutter und Vater auch in einem solchen Fall ein Geburtserlebnis haben“, so Merz. © hil/aerzteblatt.de

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