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Ärzteschaft

Honorare in Berlin steigen um 3,5 Prozent

Montag, 17. Dezember 2012

Berlin – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und Krankenkassenverbände in Berlin haben als erstes Bundesland ihre Honorarverhandlungen für die niedergelassenen Ärzte abgeschlossen und sich auf einen Honorarvertrag für 2013 geeinigt. Er sieht eine Steigerung um rund 33,5 Millionen Euro vor, das entspricht etwa 3,5 Prozent.

Der Vertrag basiert auf der im Oktober 2012 auf Bundesebene zwischen Kassen­ärztlicher Bundesvereinigung (KBV) und GKV-Spitzenverband ausgehandelte Honorar-Vereinbarung. Er sieht unter anderem vor, den Orientierungspunktwert auf 3,5363 Cent zu steigern, die Psychotherapie als extrabudgetäre Leistung zu führen und die Wegegebühren für Hausbesuche um 2,03 Prozent zu steigern. Außerdem soll der Versorgungsbedarf insgesamt neu kalkuliert werden.

„Der Erfolg der Verhandlung ist auch ein Erfolg der ärztlichen Selbstverwaltung. Wir haben mit dem Vertrag eine Stabilität der ambulanten Versorgung der gesetzlich versicherten Patienten in Berlin sicherstellen können“, sagte der stellvertretende Vorsitzender der KV Berlin, Uwe Kraffel. Die KV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung als oberstes Gremium der KV Berlin habe dem Honorarvertrag ebenfalls zugestimmt.

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Auch die Krankenkassen signalisierten Zustimmung: „Es bestand übereinstimmend das Ziel, einen für beide Seiten vernünftigen und ausgewogenen Kompromiss zu finden“, sagte Gabriela Leyh, Leitern des vdek Berlin/Brandenburg. Diesem Anspruch sei die Berliner Selbstverwaltung in zwei sehr konstruktiven und ergebnisorientierten Verhandlungen gerecht geworden. © hil/aerzteblatt.de

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