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Ärzteschaft

HNO-Ärzte kritisieren Regelleistungs­volumina von 22 Euro

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Krefeld – Das Absinken der Regelleistungsvolumen (RLV) auf 22,07 Euro im ersten Quartal 2013 hat der Landesverband Nordrhein des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Ärzte kritisiert. „Auf dieser Grundlage ist keine vernünftige Medizin mehr zu machen. Schon heute stehen etliche Praxen trotz voller Wartezimmer mit dem Rücken zur Wand“, sagte der Verbandsvorsitzende Joachim Wichmann. Innerhalb von vier Jahren sei der Fallwert von 30,62 Euro auf 22,07 Euro im kommenden Frühjahr gefallen, kritisierte er. Das entspreche einem Rückgang um rund 25 Prozent.

Laut dem HNO-Landesverband liegen die HNO-Ärzte in Nordrhein beim Honorar mit gesetzlich Krankenversicherten im Bundesvergleich an letzter Stelle. Wichmann forderte daher umgehende Hilfsmaßnahmen: „Es geht uns nicht um Zuwächse vermeintlich sowieso üppiger Arzteinkommen. Es geht um die wirtschaftliche Existenz hunderter Kollegen und um die wohnortnahe fachärztlichen Versorgung in unserer Region“, sagte er.

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Als Soforthilfe für die fachärztlichen Grundversorger sollten die über das genehmigte RLV-Volumen hinausgehenden Leistungen mit einem Punktwert von mindestens drei Cent vergütet werden, fordert der Berufsverband. © hil/aerzteblatt.de

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