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Ärzteschaft

Bundesweite Bereitschafts­dienstnummer an Feiertagen erreichbar

Freitag, 21. Dezember 2012

Berlin – Wer an den Feiertagen erkrankt und dringend einen Arzt benötigt, kann in diesem Jahr die bundesweit einheitliche Bereitschaftsdienstnummer 116 117 wählen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Die Anrufer werden direkt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst in ihrer Nähe verbunden und erhalten so schnell ambulante medizinische Hilfe. Der Bereitschaftsdienst ist aber nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst (112), der in lebensbedrohlichen Fällen wie Herzinfarkt, akuten Blutungen und Vergiftungen Hilfe leistet.

„Die 116 117 erleichtert es den Bürgern in dringenden Fällen, rasch ambulante ärztliche Hilfe zu erhalten, wenn die Praxen geschlossen haben“, stellte KBV-Vorstands­vorsit­zender Andreas Köhler fest. An den Feiertagen und Wochenenden stehe dieser Service fast überall rund um die Uhr zur Verfügung. Laut KBV ist die einheitliche Bereitschafts­dienstnummer lediglich in Baden-Württemberg und dem Saarland sowie in Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen noch nicht verfügbar.

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Die Telefonnummer 116 117 funktioniert ohne Vorwahl und ist für Anrufer kostenlos. Patienten, die zum ersten Mal in diesem Quartal eine Behandlung im Rahmen des ärztlichen Bereitschaftsdienstes erhalten, müssen noch eine Praxisgebühr von zehn Euro bezahlen. Ab 1. Januar entfällt diese Zuzahlung. © hil/aerzteblatt.de

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