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Versorgung von Früh- und Neugeborenen in Jena ausgebaut

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Jena – Neue Möglichkeiten zur Versorgung von Früh- und Neugeborenen hat das Universitätsklinikum Jena (UKJ) eingerichtet: Die kleinen Patienten können jetzt auch mit der Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht werden. Möglich wird dies durch ein neues MR-taugliches Inkubatorsystem. Während der Untersuchung bleiben die Kinder dabei in dem speziellen Brutkasten. Laut dem UKJ ist es das erste System dieser Art in Thüringen.

„Bislang konnten die Frühgeborenen nicht im MRT untersucht werden, da sie den Schutz im Inkubator unbedingt benötigen und diesen aufgrund ihrer körperlichen Unreife nicht verlassen konnten“, erklärte der Leiter der Sektion Kinderradiologie am UKJ, Hans-Joachim Mentzel. Die Inkubatoren, die bislang auf den Stationen genutzt wurden, seien für eine Untersuchung im MRT nicht ausgestattet.

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„Die MRT-Untersuchungen ergänzen das bisherige Untersuchungsspektrum enorm. Davon profitieren unsere kleinsten Patienten sehr“, sagte James Beck, Direktor der Kinderklinik am UKJ.

Mentzel betonte, bei speziellen Hirnerkrankungen seien die neuen Möglichkeiten besonders wertvoll. So könnten die Ärzte zum Beispiel kleinste Gehirnveränderungen sicher erkennen und deren Ursachen diagnostizieren. Auch für Erkrankungen des Brust- und Bauchraums der sehr kleinen Frühgeborenen versprechen sich die Jenaer Kinderradiologen deutlich mehr diagnostische Möglichkeiten. © hil/aerzteblatt.de

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