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Grüne befürchten endgültiges Aus für Partikeltherapie

Freitag, 28. Dezember 2012

Wiesbaden –  Wenige Tage vor dem Ablauf der Frist am 31. Dezember befürchten die hessischen Grünen das endgültige Aus für die Partikeltherapie am Universitätsklinikum Gießen-Marburg. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kordula Schulz-Asche warf der Landesregierung heute vor, die Forschung im Stich zu lassen. Insbesondere die für das privatisierte Klinikum zuständige Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) setze sich zu wenig für die Tumorforschung und Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen ein.

Die Grünen-Politikerin wies darauf hin, dass die Partikeltherapie zur Behandlung von Krebskranken eine der wesentlichen Vertragsbestandteile mit der Rhön Klinikum AG zur Privatisierung des Krankenhauses war. Jetzt stehe das Projekt wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vor dem Scheitern. „Die Ministerin steht vor den Trümmern der Privatisierungspolitik, der aus gutem Grund kein anderes europäisches Land gefolgt ist“, schrieb Schulz-Asche. © dapd/aerzteblatt.de

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