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Kalte Jahreszeit treibt Blutdruck in die Höhe

Mittwoch, 2. Januar 2013

Heidelberg – In den Wintermonaten sind die Todesfälle, die auf Herz-Kreislauf-Erkran­kungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zurückzuführen sind, etwa 20- bis 50-mal häufiger als im Sommer. Ursache dafür ist unter anderem ein höherer Blutdruck. Das berichtet die Deutsche Hochdruckliga – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention. Sie empfiehlt daher allen eine regelmäßige Blutdruckkontrolle, vor allem aber Menschen mit Bluthochdruck.

„Die strikte Einhaltung des Zielwerts unter 140/90 mm Hg ist aufgrund des saisonalen Risikos gerade im Winter wichtig“, so der Geschäftsführer der Hochdruckliga Joachim Leiblein. Wer darüber liege, sollte in jedem Fall mit seinem Hausarzt sprechen. Möglicherweise reiche eine leichte Änderung des Lebensstils aus, um die Werte in den Normbereich zu bringen.

Warum der Blutdruck im Winter ansteigt, ist laut der Fachgesellschaft noch nicht vollends geklärt. Bislang wurde aber beobachtet, dass die Herzfrequenz niedriger ist und zudem auch die Konzentration von gefäßerweiterndem Stickstoffmonoxid abnimmt. Die Gefäße werden somit enger und lassen den Blutdruck steigen. „Für die geschätzten 35 Millionen Menschen, die in Deutschland unter Bluthochdruck leiden, wird die besinnliche Winterzeit somit zu einer besonders risikoreichen Jahreszeit“, hieß es aus der Hochdruckliga. © hil/aerzteblatt.de

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