NewsÄrzteschaftFrauen unterschätzen ihr Herzinfarkt-Risiko
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Frauen unterschätzen ihr Herzinfarkt-Risiko

Donnerstag, 3. Januar 2013

Frankfurt/M. – Herzinfarkt und Schlaganfall sind in Deutschland auch bei Frauen die führenden Todesursachen. Allerdings unterschätzen diese ihr Risiko häufig. Das berichtet die Deutsche Herzstiftung. „Vor dem Herzinfarkt glauben sich Frauen meistens sicher“, so Annette Geibel-Zehender, Klinik für Kardiologie I am Universitäts-Herzzentrum Freiburg/Bad Krozingen. Laut der Todesursachenstatistik von 2010 starben 203.218 Frauen und 149.471 Männer an Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems.

Beim Herzinfarkt berichten Frauen laut der Herzstiftung deutlich häufiger als Männer über ein Druck- oder Engegefühl in der Brust und weniger über einen starken Brust­schmerz. Frauen wie Männer berichten beim Herzinfarkt über eine starke Kurzatmigkeit, Übelkeit und Oberbauchbeschwerden.

„Neben dem typischen Brustschmerz treten bei Frauen häufiger untypische Beschwer­den auf: starke Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauch- und Rückenschmerzen. Diese erschweren die Diagnose oft“, so Geibel-Zehender. Außerdem fehle vielen Frauen die Kenntnis über das Herzinfarktrisiko. Deshalb würden Beschwerden im Brustkorb nicht konsequent und unmittelbar abgeklärt“, warnte die Kardiologin. © hil/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

2. Oktober 2020
Vancouver/Kanada – Das in Deutschland übliche Verfahren, Patienten mit einem plötzlichen Herzstillstand außerhalb der Klinik nach Möglichkeit vor Ort zu versorgen, hat sich in einer prospektiven
Herzstillstand: Vor-Ort-Versorgung könnte besser sein als schneller Transportversuch
29. September 2020
Leeds – Die Vermeidung von Arztbesuchen und Kranken­haus­auf­enthalten, aber auch Komplikationen von COVID-19 haben während des Lockdowns in der ersten Welle der Pandemie zu einem Anstieg von
COVID-19: Anstieg der kardiovaskulären Todesfälle im Lockdown
18. September 2020
Perth – Die Behandlung mit dem früheren Gichtmittel Colchicin, das in niedriger Dosierung eine antientzündliche Wirkung erzielt, hat erneut in einer randomisierten klinischen Studie bei Patienten nach
Sekundärprävention: Colchicin könnte Herzinfarktpatienten vor weiteren Erkrankungen schützen
14. September 2020
Nürnberg/ Filderstadt – Der Berufsverband Deutscher Anästhesisten (BDA) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) rufen die Bevölkerung dazu auf, die
Erste Hilfe bei Herzstillständen trotz Corona nicht vernachlässigen
10. September 2020
Berlin – Die Ärztekammer Berlin (LÄK) hat zusammen mit dem Berlin-Brandenburger Herzinfarktregister (B2HIR) Rettungskräfte in Berlin und Brandenburg in einem speziellen E-Learning-Kurs „STEMI einfach
Online-Schulung für Rettungskräfte zum Thema Herzinfarkt
11. August 2020
Newcastle upon Tyne – Eine subklinische Hypothyreose, bei der eine normale Hormonproduktion in der Schilddrüse nur durch eine verstärkte Thyreotropin-Stimulation aufrecht erhalten wird, hat sich in
Herzinfarkt: L-Thyroxin kann Erholung der Herzfunktion in Studie nicht verbessern
1. Juli 2020
Berlin – Zum Nutzen der CT-Angiografie (CTA) und des Stress-MRT in der Diagnostik von Koronaren Herzkrankheiten (KHK) gibt es „aussagekräftige Evidenz“. Das ist das Ergebnis einer systematischen
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER