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Ärzteschaft

Frauen unterschätzen ihr Herzinfarkt-Risiko

Donnerstag, 3. Januar 2013

Frankfurt/M. – Herzinfarkt und Schlaganfall sind in Deutschland auch bei Frauen die führenden Todesursachen. Allerdings unterschätzen diese ihr Risiko häufig. Das berichtet die Deutsche Herzstiftung. „Vor dem Herzinfarkt glauben sich Frauen meistens sicher“, so Annette Geibel-Zehender, Klinik für Kardiologie I am Universitäts-Herzzentrum Freiburg/Bad Krozingen. Laut der Todesursachenstatistik von 2010 starben 203.218 Frauen und 149.471 Männer an Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems.

Beim Herzinfarkt berichten Frauen laut der Herzstiftung deutlich häufiger als Männer über ein Druck- oder Engegefühl in der Brust und weniger über einen starken Brust­schmerz. Frauen wie Männer berichten beim Herzinfarkt über eine starke Kurzatmigkeit, Übelkeit und Oberbauchbeschwerden.

„Neben dem typischen Brustschmerz treten bei Frauen häufiger untypische Beschwer­den auf: starke Kurzatmigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Oberbauch- und Rückenschmerzen. Diese erschweren die Diagnose oft“, so Geibel-Zehender. Außerdem fehle vielen Frauen die Kenntnis über das Herzinfarktrisiko. Deshalb würden Beschwerden im Brustkorb nicht konsequent und unmittelbar abgeklärt“, warnte die Kardiologin. © hil/aerzteblatt.de

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